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Was ist eine Limit Order? Mehr Kontrolle über deine Kauf- und Verkaufsorders

Wenn du Aktien oder andere Wertpapiere handelst, stößt du schnell auf den Begriff Limit Order. Dahinter steckt eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Du legst selbst fest, zu welchem Preis du kaufen oder verkaufen möchtest, statt den Auftrag einfach zum nächstbesten Kurs auszuführen. 


Eine Limit Order hilft dir also, ein Wertpapier nur zu einem von dir gewünschten Preis oder besser zu handeln, was dir mehr Kontrolle über deine Kauf- und Verkaufsorders gibt. Die Limit Order ist dabei nur eine von mehreren Ordertypen. 


Daneben gibt es etwa die Market Order und verschiedene Stop Orders, die jeweils andere Einsatzgebiete haben. Dieser Beitrag erklärt dir verständlich, was eine Limit Order ist, wie sie funktioniert und wann sie sinnvoll ist.

 

 

Limit Order – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Eine Limit Order ist ein Kauf- oder Verkaufsauftrag mit einer festgelegten Preisgrenze, dem sogenannten Limit.


💡 Die Order wird nur zu diesem Limitpreis oder zu einem besseren Kurs ausgeführt, niemals zu einem schlechteren.


💡 Man unterscheidet Kauflimits (Buy) und Verkaufslimits (Sell), die jeweils abweichend zum aktuellen Marktpreis platziert werden.


💡 Anders als bei der Market Order ist die Ausführung nicht garantiert: Wird das Limit nicht erreicht, bleibt die Order offen.


💡 Limit Orders eignen sich, wenn dir der Preis wichtiger ist als eine sofortige Ausführung.

Wenn du Aktien oder andere Wertpapiere handelst, stößt du schnell auf den Begriff Limit Order. Dahinter steckt eine einfache, aber wirkungsvolle Idee: Du legst selbst fest, zu welchem Preis du kaufen oder verkaufen möchtest, statt den Auftrag einfach zum nächstbesten Kurs auszuführen. 


Eine Limit Order hilft dir also, ein Wertpapier nur zu einem von dir gewünschten Preis oder besser zu handeln, was dir mehr Kontrolle über deine Kauf- und Verkaufsorders gibt. Die Limit Order ist dabei nur eine von mehreren Ordertypen. 


Daneben gibt es etwa die Market Order und verschiedene Stop Orders, die jeweils andere Einsatzgebiete haben. Dieser Beitrag erklärt dir verständlich, was eine Limit Order ist, wie sie funktioniert und wann sie sinnvoll ist.

 

 

Limit Order – Das Wichtigste in Kürze:

💡 Eine Limit Order ist ein Kauf- oder Verkaufsauftrag mit einer festgelegten Preisgrenze, dem sogenannten Limit.


💡 Die Order wird nur zu diesem Limitpreis oder zu einem besseren Kurs ausgeführt, niemals zu einem schlechteren.


💡 Man unterscheidet Kauflimits (Buy) und Verkaufslimits (Sell), die jeweils abweichend zum aktuellen Marktpreis platziert werden.


💡 Anders als bei der Market Order ist die Ausführung nicht garantiert: Wird das Limit nicht erreicht, bleibt die Order offen.


💡 Limit Orders eignen sich, wenn dir der Preis wichtiger ist als eine sofortige Ausführung.

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Was ist eine Limit Order? 

Bevor es um Buy- und Sell-Limits, Stop-Limit-Orders und die Praxis geht, klären wir die Grundlagen. Was genau ist eine Limit Order, wie arbeitet sie und warum setzen Anleger sie beim Handel mit Aktien und anderen Finanzinstrumenten ein?

Was bedeutet Limit Order?

Eine Limit Order ist ein Auftrag an deinen Broker, ein Wertpapier nur bis zu einer bestimmten Preisgrenze zu handeln, dem sogenannten Limit.

Beim Kauf bedeutet das: Du kaufst höchstens zu diesem Preis, gern auch günstiger, aber niemals teurer. Beim Verkauf gilt das Gegenteil, du verkaufst mindestens zu deinem Limit oder zu einem höheren Kurs. 

Was bedeutet Limit Order also konkret? Du benennst eine Schwelle, und der Handel kommt nur zustande, wenn der Markt diese Schwelle erreicht oder übertrifft. Damit unterscheidet sich die Limit Order grundlegend von einem Auftrag, der einfach zum gerade gültigen Kurs ausgeführt wird (Marktorder) 

Bei der Limit Order steht der Preis steht im Mittelpunkt, nicht die Geschwindigkeit. Im Gegenzug nimmst du in Kauf, dass die Order möglicherweise nicht ausgeführt wird, wenn der Markt dein Limit nie erreicht.

Limit Order vs. Market Order vs. Stop Order

Um die Limit Order einzuordnen, hilft der Blick auf die beiden anderen Grundtypen. 

  • Eine Market Order wird sofort zum nächsten verfügbaren Kurs ausgeführt. Sie garantiert die Ausführung, nicht aber den Preis, denn in schnellen Märkten kann der tatsächliche Kurs vom zuletzt gesehenen abweichen. Die Limit Order dreht dieses Verhältnis um: Sie garantiert den Preis oder einen besseren, nicht aber die Ausführung. 
  • Die Stop Order wiederum ist ein schwebender Auftrag (sogenannte Pending Order), der erst aktiv wird, wenn der Kurs eine festgelegte Schwelle, den Stoppkurs, erreicht und danach meist wie eine Market Order ausgeführt wird. 

Welche Orderart du wählst, hängt von deinem Ziel ab: sichere, schnelle Ausführung spricht für die Market Order, ein bestimmter Wunschkurs für die Limit Order, und das Reagieren ab einem Kursniveau für die Stop Order. 

Die folgende Tabelle fasst die Unterschiede zusammen:

Orderart

Ausführung

Preis

Typischer Einsatz

Market Order

Sofort zum nächsten verfügbaren Kurs

Aktueller Marktpreis, kein Preisschutz

Wenn schnelle Ausführung wichtiger ist als der genaue Preis

Limit Order

Nur zum Limit oder besser

Preis gesichert, Ausführung nicht

Wenn ein bestimmter Kauf- oder Verkaufspreis wichtig ist

Stop Order

Erst ab dem Stoppkurs aktiv, dann wie Market Order

Kein Preisschutz nach Auslösung

Zur Verlustbegrenzung oder zum Einstieg bei Ausbruch

 

In der Praxis kannst du unkompliziert zwischen den Orderarten wechseln. In der Trading Plattform von XTB stehen dir Market, Limit und Stop Orders nebeneinander zur Verfügung, sodass du je nach Situation flexibel die passende Variante wählen und deine Trading Strategie mit unterschiedlichen Ordertypen umsetzen kannst, ohne die Plattform zu wechseln.

Für welche Märkte eignen sich Limit Orders?

Limit Orders sind nicht auf eine einzige Anlageklasse beschränkt. Du kannst sie unter anderem beim Handel mit Aktien, ETFs (Exchange Traded Funds, also börsengehandelte Fonds), Optionen und CFDs (Contracts for Difference, also Kursdifferenzkontrakte) einsetzen. 

Überall dort, wo Kurse schwanken und ein gewünschter Preis eine Rolle spielt, ist die Limit Order ein nützliches Werkzeug. 

Bei der Geldanlage mit Aktien und ETFs hilft sie dir, gezielt zu einem bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen; beim Trading mit CFDs, die häufig kurzfristig und mit Hebel gehandelt werden, dient sie der präzisen Steuerung von Ein- und Ausstieg.

Auch beim Handel mit Optionen werden Limit Orders häufig genutzt. Da Optionspreise teilweise stärkeren Schwankungen unterliegen und die Spreads größer ausfallen können als bei vielen Aktien, lässt sich mit einer Limit Order ein maximaler Kaufpreis oder ein Mindestverkaufspreis festlegen. Das kann helfen, unerwartete Preisabweichungen bei der Ausführung zu vermeiden.

Wichtig zur Einordnung ist, dass die Limit Order über viele Märkte hinweg einsetzbar ist.


Wie funktioniert eine Limit Order beim Kauf und Verkauf?

Kommen wir zum Kern: Wie funktioniert eine Limit Order in der Praxis, und wann genau wird sie ausgeführt? Am leichtesten lässt sich das an einfachen Beispielen nachvollziehen. Entscheidend ist immer, ob der Markt deinen Limitpreis erreicht.

Wie funktionieren Buy- und Sell-Limit-Orders?

Beim Handel mit Limit Orders unterscheidet man zwei Richtungen. 

  1. Eine Buy-Limit-Order platzierst du unterhalb des aktuellen Marktpreises, weil du günstiger kaufen möchtest, als der Markt es gerade hergibt. 

    Ein Beispiel: Eine Aktie notiert bei 50 Euro, dir wäre ein Einstieg bei 48 Euro lieber. Du setzt eine Buy-Limit-Order bei 48 Euro. Fällt der Kurs auf 48 Euro oder darunter, wird gekauft, andernfalls bleibt die Order offen. 
  2. Eine Sell-Limit-Order funktioniert spiegelbildlich: Du platzierst sie oberhalb des aktuellen Marktpreises, weil du erst zu einem höheren Kurs verkaufen willst. 

    Liegt die Aktie in unserem Beispiel also bei 50 Euro und du möchtest bei 53 Euro verkaufen, setzt du eine Sell-Limit-Order bei 53 Euro; steigt der Kurs auf 53 Euro oder höher, wird verkauft. 

In beiden Fällen schützt dich das Limit vor einem schlechteren Preis. Du gibst dafür aber die Sicherheit auf, dass der Trade in jedem Fall zustande kommt. Wann du welche Variante nutzt, hängt von deiner Handelsstrategie ab: Buy-Limit zum kontrollierten Einstieg, Sell-Limit zum kontrollierten Ausstieg oder zur Gewinnmitnahme.

Merkmal

Buy-Limit-Order

Sell-Limit-Order

Platzierung

Unterhalb des aktuellen Marktpreises

Oberhalb des aktuellen Marktpreises

Ziel

Günstiger einkaufen

Teurer verkaufen

Ausführung

Wenn der Kurs auf das Limit fällt

Wenn der Kurs auf das Limit steigt

Beispiel

Kurs 50€, Limit 48€

Kurs 50€, Limit 53€

 

Wann wird eine Limit Order ausgeführt – und wann nicht?

Ob eine Limit Order ausgeführt wird, hängt allein davon ab, ob der Markt deinen Limitpreis erreicht. Bei einer Buy-Limit-Order geschieht das, sobald der Kurs auf dein Limit fällt oder es unterschreitet; bei einer Sell-Limit-Order, sobald der Kurs dein Limit erreicht oder übersteigt. 

Solange das nicht passiert, bleibt die Order offen und wartet auf den Moment, ausgeführt zu werden. Genau hier liegt der wichtigste Unterschied zur Market Order: Es gibt keine Ausführungsgarantie. Erreicht der Kurs dein Limit nie, kommt der Handel nicht zustande. 

Eine Order kann außerdem verfallen, denn beim Aufgeben legst du eine Gültigkeitsdauer fest, etwa nur für den aktuellen Handelstag oder bis zu einem späteren Datum. Läuft diese Frist ab, ohne dass das Limit erreicht wurde, wird die Order automatisch gelöscht. Bei sehr geringer Liquidität kann es zudem vorkommen, dass nur ein Teil deiner Limit Order ausgeführt wird und der Rest offen bleibt.

In der Trading Plattform von XTB platzierst du Buy- und Sell-Limit-Orders direkt in der Ordermaske. Du wählst das gewünschte Instrument, gibst das Limit als Preisniveau ein und legst die Gültigkeitsdauer fest. 

Dort lässt sich eine solche schwebende Order auch unmittelbar aus dem Chart heraus durch einen Rechtsklick auf der Maus setzen, was die kursgenaue Platzierung besonders einfach und anschaulich macht.

Limit Order: XTB 1
Quelle: XTB Investment Plattform, aufgenommen am 02.07.2026. Zeithistorie gemäß der Information direkt im Chart. Vergangene Ergebnisse sind kein Indikator für zukünftige Performance. Das Handelsinstrument notiert in Punkten. Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.  


Was ist eine Stop-Limit-Order und wann wird sie verwendet?

Eine besondere Variante verdient ein eigenes Kapitel: die Stop-Limit-Order. Sie kombiniert zwei Preisgrenzen und wird oft eingesetzt, aber ebenso oft missverstanden. Im Folgenden klären wir, wie sie funktioniert, zeigen ein Beispiel und wägen Vor- und Nachteile ab.

Wie funktioniert eine Stop-Limit-Order?

Eine Stop-Limit-Order verbindet eine einfache Stop-Loss-Order mit einer Limit Order und arbeitet daher in zwei Schritten: 

Zuerst definierst du einen Stoppkurs als Preisuntergrenze, bei der du verkaufen möchtest. Erreicht der Markt diesen Kurs, wird die Order aktiviert. 

Im zweiten Schritt wird die Stop-Limit-Order aber nicht einfach zum dann geltenden Marktpreis ausgeführt, sondern als Limit Order mit einem von dir gesetzten Limitpreis in den Markt gestellt. 

Hier liegt der entscheidende Unterschied zum klassischen Stop Loss: Eine gewöhnliche Stop Order wird nach Erreichen des Stoppkurses sofort zum nächsten verfügbaren Kurs (Marktpreis) ausgeführt, ganz gleich, wie ungünstig dieser ausfällt. 

Das kann für den Trader zum Problem werden. Crasht der Kurs nämlich plötzlich, kann die Ausführung der Stop Order weit unter dem festgelegten Stoppkurs stattfinden. Dieses Phänomen wird als Slippage bezeichnet.

Die Stop-Limit-Order dagegen setzt eine Preisgrenze und schützt dich so vor einer Ausführung zu einem stark abweichenden Preis. Du brauchst also zwei Werte: den Stoppkurs als Auslöser und das Limit als Preisgrenze. Die Order wird dann nur ausgeführt, wenn mindestens diese Grenze gehalten wird.

Stop-Limit-Order Beispiel einfach erklärt

Ein Zahlenbeispiel macht die Funktionsweise greifbar. Angenommen, du hältst eine Aktie, die aktuell bei 100 Euro notiert, und möchtest dich gegen größere Verluste absichern. Du setzt eine Stop-Limit-Order mit einem Stoppkurs von 95 Euro und einem Limit von 93 Euro. 

Fällt die Aktie auf 95 Euro, wird die Order ausgelöst, und ab jetzt liegt eine Verkaufs-Limit-Order bei 93 Euro im Markt. Solange Käufer bereit sind, mindestens 93 Euro zu zahlen, wird verkauft. 

Bricht der Kurs jedoch sehr schnell ein und fällt direkt unter dein Limit von 93 Euro, bleibt die Order offen. Du bleibst zunächst investiert, weil der Marktpreis deine preisliche Untergrenze bereits unterschritten hat. Genau das ist der zentrale Punkt: Der Stoppkurs löst die Order nur aus, aber das Limit bestimmt, bis zu welchem Mindestpreis tatsächlich verkauft wird.

Vor- und Nachteile einer Stop-Limit-Order

Der Vorteil einer Stop-Limit-Order liegt in der Kontrolle. Du legst nicht nur fest, wann reagiert wird, sondern auch, zu welchem Preis höchstens oder mindestens gehandelt werden soll. Das schützt dich in unruhigen Märkten vor einer Ausführung zu einem stark von dem ursprünglich gewünschten abweichenden Kurs. 

Dem steht ein gewichtiger Nachteil gegenüber: Die Aktivierung garantiert keine Ausführung. Springt der Kurs in einer schnellen Bewegung über dein Limit hinweg, wird die Order zwar ausgelöst, aber nicht ausgeführt, und du bleibst ungewollt in der Position. Die Stop-Limit-Order ist deshalb kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug mit klarem Zweck: Preisschutz gegen das Risiko einer möglichen Nicht-Ausführung.

Für das Risikomanagement lassen sich Ordertypen sinnvoll kombinieren. Bei XTB kannst du zu einer Position direkt Stop-Loss- und Take-Profit-Niveaus hinterlegen: Der Stop Loss begrenzt mögliche Verluste, der Take Profit sichert erreichte Gewinne. 

So definierst du Ein- und Ausstieg sowie deine Risikogrenzen in einem Schritt, was diszipliniertes Handeln erleichtert.


Welche Vorteile und Nachteile hat eine Limit Order?

Ob eine Limit Order zu deinen Zielen passt, entscheidet sich an ihren Stärken und Schwächen. Beide solltest du kennen, um einzuschätzen, wann sie deiner Handelsstrategie nützt und wann eine andere Orderart die bessere Wahl ist.

Welche Vorteile bietet eine Limit Order?

  • Mehr Kontrolle über den Ausführungspreis: Deine Order wird nur zu deinem festgelegten Limit oder zu einem günstigeren Kurs ausgeführt. 
  • Schutz vor unerwarteten Preisabweichungen: Besonders in volatilen oder wenig gehandelten Märkten kann eine Limit Order verhindern, dass du deutlich teurer kaufst oder günstiger verkaufst als geplant. 
  • Planbare Ein- und Ausstiege: Kauf- und Verkaufskurse lassen sich bereits im Voraus festlegen, wodurch dein Ordermanagement strukturierter wird. 
  • Kein permanentes Beobachten des Marktes nötig: Sobald dein Limit erreicht wird, erfolgt die Ausführung automatisch. 
  • Weniger emotionale Entscheidungen: Da der gewünschte Preis bereits vorab definiert ist, sinkt die Gefahr spontaner Käufe oder Verkäufe aufgrund kurzfristiger Kursschwankungen.

Welche Nachteile und Risiken solltest du kennen?

  • Keine Ausführungsgarantie: Wird dein Limit nicht erreicht, bleibt die Order offen und wird möglicherweise gar nicht ausgeführt. 
  • Verpasste Marktchancen: Wartest du beispielsweise auf einen günstigeren Einstiegskurs, der nie erreicht wird, kannst du eine anschließende Kursbewegung verpassen. 
  • Teilweise Ausführung möglich: Bei geringer Liquidität kann es vorkommen, dass nur ein Teil deiner Order ausgeführt wird. 
  • Kurslücken können die Ausführung verhindern: Springt der Kurs über dein Limit hinweg, etwa nach wichtigen Nachrichten oder über Nacht, kann die Order unausgeführt bleiben. 
  • Preis statt Ausführung im Fokus: Eine Limit Order schützt deinen gewünschten Preis, garantiert aber nicht, dass du tatsächlich am Markt zum Zug kommst.

Welche Fehler machen Einsteiger häufig?

Einsteiger machen beim Umgang mit Limit Orders immer wieder ähnliche Fehler. Ein häufiger ist das unrealistische Limit: Wer den Kauf weit unter dem aktuellen Kurs ansetzt, wartet womöglich ewig auf eine Ausführung, die nie kommt. Ebenso verbreitet ist die Verwechslung von Stop und Limit Orders, obwohl beide sehr unterschiedlich funktionieren, siehe oben. 

Und schließlich der Klassiker: die Annahme, eine Limit Order werde garantiert ausgeführt. Praktisch hilft es, das Limit nah genug am Marktpreis zu wählen, die Gültigkeitsdauer bewusst zu setzen und sich vor dem Absenden der Order klarzumachen, ob dir im Zweifel der Preis oder die Ausführung wichtiger ist.


Wie nutzt du Limit Orders sinnvoll in der Praxis?

Wie wendet man all das nun im Alltag als Trader oder Anleger an? Wann lohnt sich eine Limit Order konkret, und wie platzierst du sie Schritt für Schritt?

Wann solltest du eine Limit Order einsetzen?

Eine Limit Order bietet sich überall dort an, wo dir der Preis wichtiger ist als die sofortige Ausführung. Beim Kauf nutzt du sie, um gezielt zu einem günstigeren Kurs einzusteigen, etwa wenn du auf einen Rücksetzer wartest. Beim Verkauf hilft sie, einen Gewinn zu einem Zielkurs mitzunehmen oder eine Position erst oberhalb eines bestimmten Niveaus abzugeben. 

In ruhigen Seitwärtsphasen lassen sich Limits gut an den Rändern einer Handelsspanne platzieren. In sehr hektischen Phasen dagegen, in denen vor allem Geschwindigkeit zählt, kann eine Market Order die passendere Wahl sein.

So platzierst du eine Limit Order in der Investment Plattform von XTB

In der Investment-Plattform von XTB ist eine Limit Order in vier Schritten gesetzt: 

  1. Zuerst wählst du das gewünschte Instrument, im Beispiel einen CFD auf den deutschen Leitindex DAX40 (DE40) und öffnest die Ordermaske durch Klick auf das Pluszeichen.
    Limit Order: XTB 2
  2. Dort entscheidest du dich für den Ordertyp Stop/Limit und kannst dann alle notwendigen Einstellungen vornehmen. Zuerst gibst du dein Limit als Preisniveau ein, beim Kauf (Buy Limit) unter und beim Verkauf (Sell Limit bzw. Stop) über dem aktuellen Kurs. 
    Limit Order: XTB 3
  3. Anschließend legst du die Gültigkeitsdauer deiner Limit Order fest.
    Limit Order: XTB 4
  4. Zu guter Letzt bestätigst du die Order. 
    Limit Order: XTB 5

Sie erscheint dann als schwebender Auftrag in deinem Konto, wo du sie jederzeit anpassen oder löschen kannst. Buy- und Sell-Limit-Orders unterscheiden sich dabei nur in Richtung und Preisniveau, der Ablauf ist identisch.

Das zeigt auch, wie unkompliziert und benutzerfreundlich die XTB Plattform ist. Limit Orders lassen sich hier für Aktien, ETFs und CFDs nutzen, seit Kurzem auch für Optionen auf US-Aktien und ETFs. 

Die verschiedenen Orderarten von Market über Limit bis hin zu Stop sind übersichtlich in einer einzigen Maske vereint, sodass du deine Strategie umsetzen kannst, ohne das Tool wechseln zu müssen. Das kostenlose Demokonto erlaubt es zudem, die Orderarten zunächst risikofrei auszuprobieren.

 

 

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FAQ

Eine Limit Order ist ein Kauf- oder Verkaufsauftrag mit einer festen Preisgrenze. Sie wird nur zu diesem Limit oder zu einem besseren Kurs ausgeführt.

Sobald der Marktpreis dein Limit erreicht: bei einer Buy-Limit-Order, wenn der Kurs auf das Limit fällt, bei einer Sell-Limit-Order, wenn er es erreicht oder übersteigt. Andernfalls bleibt die Order offen.

Eine Limit Order legt einen Preis fest, zu dem höchstens gekauft oder mindestens verkauft wird. Eine Stop Order wird erst bei Erreichen eines Stoppkurses aktiv und dann meist zum Marktpreis ausgeführt.

Eine Kombination aus beidem: Ein Stoppkurs aktiviert die Order, die anschließend als Limit Order mit einer Preisgrenze in den Markt gestellt wird. So steuerst du Auslösung und Ausführungspreis.

Sie wird unterhalb des aktuellen Marktpreises platziert und ausgeführt, sobald der Kurs auf dein Limit fällt. So kaufst du gezielt zu einem günstigeren Preis.

Eine Sell-Limit-Order liegt oberhalb des aktuellen Kurses und wird ausgeführt, sobald dieser dein Limit erreicht oder übersteigt. So verkaufst du erst zu deinem Wunschpreis oder besser.

Das hängt vom Ziel ab. Die Market Order garantiert die Ausführung, nicht den Preis; die Limit Order garantiert den Preis, nicht die Ausführung.

Ja. Das Limit ist eine Grenze in deine Richtung: Beim Kauf zahlst du höchstens dein Limit, oft auch weniger, beim Verkauf erhältst du mindestens dein Limit oder mehr.

Dann wird die Order nicht ausgeführt und bleibt offen, bis der Kurs dein Limit erreicht oder die Gültigkeitsdauer der Limit Order abläuft und sie verfällt.

Ja. Limit Orders lassen sich über viele Anlageklassen hinweg einsetzen, darunter Aktien, ETFs, CFDs und Optionen, und stehen bei XTB für all diese Märkte zur Verfügung.

Jens Klatt

Marktanalyst bei XTB | Berlin

Jens Klatt ist seit über 20 Jahren als Analyst und Trader in der Finanzbranche tätig und hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Aufgrund seiner Erfahrung ist er ein gern gesehener Interview-Gast im deutschen TV, z.B. bei ARD oder Welt.

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Offenlegung gemäß § 80 WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte

Der Autor kann in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten investiert sein.

Die Autoren der Veröffentlichungen verfassen jene Informationen auf eigenes Risiko. Analysen und Einschätzungen werden nicht in Bezug auf spezifische Anlageziele und Bedürfnisse bestimmter Personen verfasst. Veröffentlichungen von XTB, die bestimmte Situationen an den Finanzmärkten kommentieren sowie allgemeine Aussagen von Mitarbeitern von XTB hinsichtlich der Finanzmärkte, stellen keine Beratung des Kunden durch XTB dar und können auch nicht als solche ausgelegt werden. XTB haftet nicht für Verluste, die direkt oder indirekt durch getroffene Handlungsentscheidungen in Bezug auf die Inhalte der Veröffentlichungen entstanden sind.
Wertentwicklungen von Handelswerten aus der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für Wertentwicklungen in der Zukunft!


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CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 74% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen von XTB stellen keine Anlageberatung dar. Die Mitteilungen sind als Werbemitteilung zu verstehen.